Ich kenne diese Aktion nicht erst neuerdings – ich habe davon schon letztes Jahr gehört. Und das Jahr davor auch. Immer war ich begeistert. Nie habe ich mich beteiligt. Und warum? Weil sich bis Mitte November bei mir einfach noch keine weihnachtlichen Gefühle einstellen. Deshalb vergesse ich regelmäßig meinen guten Vorsatz, einen Schuhkarton mit Geschenken für ein bedürftiges Kind rechtzeitig zu packen, damit auch dort Weihnachten Freude herrscht, wo die Not groß und das Geld viel zu knapp ist.

„Weihnachten im Schuhkarton“ ist eine ganz, ganz tolle Sache, die absolut unterstützenswert ist. Und die Teilnahme ist so simpel: einen Schuhkarton weihnachtlich dekorieren, mit Geschenken für ein Kind befüllen, sichtbar markieren, für welche Altersgruppe das Geschenk geeignet ist, und das Päckchen bis zum 15. November an einer der zahlreichen Abgabestellen überreichen, damit es pünktlich bis Heiligabend bei seinem kleinen Empfänger ist.

Warum ich dieses Jahr garantiert nicht vergesse, meinen Karton beizutragen? Weil so ein Blog-Eintrag einen selbstverpflichtenden Charakter hat. Ich habe meinen Vorsatz erstmalig in den virtuellen Web-2.0-Stein gemeißelt. „Vergessen“ gilt nicht, ich bin dabei. Wer noch?

Nachtrag vom 27.10.2009: Aha, neben meinen engagierten Kommentatoren ist – so sehe ich grade -  auf jeden Fall auch Petra dabei! Und zwar nicht, wie ich Vergessnudel, zum ersten Mal …

11 Responses to “Das Gute kommt im Schuhkarton”


  1. Da bin ich doch dabei.

    Letztes Jahr habe ich es auch verschlafen, aber wenigstens für 2007 war das Gewissen rein.

  2. Julia Says:

    Dieses Jahr können wir uns ja gegenseitig erinnern. ;-)

  3. Tamar Says:

    Könnt ihr uns auch erinnern? :-) Vorletztes Jahr hat’s geklappt, letztes Jahr haben wir erst am 20. November wieder dran gedacht und da war es schon zu spät. Dabei ist das eine grossartige Sache.

  4. Andrea Says:

    Ging mir letztes Jahr genauso, dieses Jahr will ichs aber hinkriegen! Bis 15. November – das ist wirklich ziemlich bald, uiui. Hast Du schon angefangen?

  5. Julia Says:

    Zumindest mit dem Nachdenken darüber, für wen ich Päckchen packen will, hab ich angefangen. Ich frage mich, welche Altersgruppe am wenigsten bekommt und deshalb am ehesten bedacht werden sollte – die Größeren vielleicht, oder?

  6. Andrea Says:

    Kann ich mir auch vorstellen, ja. Frag doch einfach mal bei Deiner Sammelstelle nach, die können Dir da bestimmt was sagen. (Denke ich.)

  7. ladyschaft Says:

    Oh, Julia, wie schön :-) Das Verpacken macht echt Spaß … also nix wie ran an die Geschenke. Und an Schuhkartons mangelt’s Dir sicher nicht, oder *g*?

  8. Julia Says:

    Petra, meine Beste, du unterstelltest dies einer Frau mit dem Gegenteil eines Schuhticks: Ich HASSE Schuhekaufen! Außerdem nehme ich aus Gründen der Müllvermeidung nie die Kartons mit.
    So, jetzt guckste aber!
    ;-)

  9. Petra Says:

    Nö, Julchen, da guck ich nicht. Weil nämlich: Ich HASSE Schuhe kaufen auch. Aber so was von. Dafür LIEBE ich Baumärkte. Werkzeug, Bohrmaschinen, Möbel bauen … wunderbar! Ja ja, ich bin nicht normal, ich weiß. Aber ich steh dazu *g*. Jedenfall ist schon mal klar, worüber wir am Samstag NICHT plauschen werden ;) Aber vielleicht verpasse ich Dir „Lektion 2 im Textinen-Fotografieren“. So in memoriam ITT Leipzig, hehe …


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